Anrede & Gruß
Bei der traditionellen indischen Begrüßung unter Hindus werden die Handflächen in Brusthöhe zusammengelegt, der Kopf leicht geneigt und man sagt „Namasté“ oder „Namaskar“. Das bedeutet „Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in Dir“. Auf diese Art und Weise begrüßt und verabschiedet man sich. Bei der Begrüßung von Ausländern ist es heute üblich, dass man zuerst die indische Art der Begrüßung praktiziert und dann die westliche – oder umgekehrt. Mit der rechten Hand berühren Moslems ihren Kopf und ihr Herz und sagen dazu „Salaam“.
Die jungen Leute in den Großstädten begrüßen und verabschieden sich wie anderswo auch – hier heißt es auch „Hallo“ oder „Hi“. Wie bei den Engländern üblich, werden Hände eher selten geschüttelt; ein freundliches Nicken mit dem Kopf ist ausreichend.
Hände schüttelt man beispielsweise, wenn man sich für eine längere Zeit verabschiedet. [...]
Hier das komplette Buch bestellen!
Birgit Rupprecht-Stroell
Indien: Stil und Etikette - Handbuch Indien
31 Seiten, Arbeitsmappe A4
